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Freitag, 24. Juli 2009

Vorbereitung auf Hochtouren...

Langsam wird es richtig ernst und uns bleiben noch circa 5 Wochen bis die Motorräder fertig verpackt in Kisten dastehen müssen.

Mittlerweile haben wir je ein PVC-Rohr vor den Motorschutz der Motorräder montiert. Die Rohre dienen als Werkzeugbox, sind Wasserdicht und mit einem Überdruckventil ausgestattet.
Außerdem haben wir nun die meisten Verschleißteile besorgt. Zusätzlich gab es noch Stahlflex-Bremsleitungen und einen Hepco & Becker Seitenträger für die Transalp. Letzterer war etwas günstiger als normal, da die Seitenteile verchromt und die Mittelstrebe schwarz ist.

Bei uns selbst geht die Vorbereitung auch weiter. Zum einen bin ich nun in den ADAC eingetreten, um etwas beim "Carnet de passage" zu sparen und zum anderen habe ich mich gegen die ein oder andere Krankheit impfen lassen. Insgesamt werden wir zum Antritt unserer Reise gegen die folgenden Erkrankungen geimpft sein:
- Gelbfieber (vorgeschrieben)
- Typhus
- Tollwut
- Hepatitis A
- Hepatitis B
- FSME
- Poliomyelitis
- Tetanus
- Diphterie
Das ist dann schon 'ne ganze Latte. Eventuell kommt auch noch eine Impfung gegen die Schweinegrippe hinzu. Dazu muss jedoch erstmal ein Impfstoff da sein. Dieser soll angeblich im September verfügbar sein. Naja mal schauen.

Was die Krankenversicherung angeht haben wir uns auch weiter kundig gemacht und uns relativ sicher für die Hanse Merkur Versicherung entschieden, die in der Zeitschrift Finanztest am besten abgeschnitten hat. Da wir beide vorher in einer privaten Krankenversicherung waren, werden wir eine Anwärtschaft abschließen, um uns die Möglichkeit offen zu halten wieder private versichert zu sein.
Bei der Motorradhaftpflicht bleibt es bei Novak Versicherungen. Momentan wird hier noch geklärt, ob es möglich ist unsere hiesige Haftpflicht ruhen zu lassen.

Von den benötigten Papieren fehlen uns ansonsten nur noch das "Carnet de passage". Internationaler Führerschein, Internationaler Fahrzeugschein, Reisepass und Ausweis alles mit entsprechender Gültigkeit sind also schon mal da.

Als nächstes werden wir den Hintransport in trockene Tücher bringen. Hinwärts werden wir - sollte nichts dazwischen kommen - mit Schenker verschicken.

Bei der Fotoausrüstung haben wir uns für die Panasonic FZ-28 entschieden und warten jetzt auf die Auftragsbestätigung. Außerdem werden wir einen GPS-Logger (i-Blue) mitnehmen, eine etwas größere Speicherkarte für die Kamera und eine Festplatte um alle Bilder und Videos zu speichern. Alles was wir dann unterwegs benötigen ist ein PC an den wir die diversen Geräte anschließen können.

Was die Routenplanung der Tour angeht, so geht es auch voran. Für Ecuador ist die Planung abgeschlossen. Insgesamt sind dort 15 Tage eingeplant. Von Guayaquil an die Küste, von dort nach Norden, nach Quito, an den Äquator und ab nach Süden in Richtung Peru.
Die Planung für Peru erledigt Christina im Moment.

Montag, 4. Mai 2009

Vorbereitung Transalp 1

Hallo nochmal,

nun will ich auch endlich mal etwas zum Vorschritt der Planungen für unsere Südamerikatour schreiben.
Natürlich gilt es vor solch einer Tour die Mopeds entsprechend vorzubereiten. Hierzu gehören für mich Alukoffer, da sie einigermaßen stabil (je nach Modell) und gut zu reparieren sind. Der Traum unter den Alukoffern wäre für mich ja die Tesch-Travel-Täsch gewesen, gefolgt von einer (sehr günstigen) Eigenkonstruktion auf Rang 2. Da erste aber mein Geldbudget und zweitere mein Zeitbudget gesprengt hätte, habe ich mich, ebenso wie Christina für die Daerrboxen entschieden (38l/42l). Ein Träger war schon an der Transalp verbaut und da er einigermaßen stabil aussieht bleibt er auch drann. Dabei handelt es sich um ein Modell von Givi ODER 5-Stars. Leider habe ich bislang keine Halterungen gefunden um meine Alukoffer daran fest zu machen, da auch die Universalanbaukits von Touratech nicht passen. Somit mus ich wohl selbst Entwurfstechnisch tätig werden und hoffen, dass ich jemanden finde, der mir das ganze dann umsetzen kann. Weitere Modifikationen an der Transalp waren bisher Handprotektoren von Acerbis, ein Motorsturzbügel (der alte hat nix getaugt), eine Spritzschürze um das Federbein vor Schlamm zu schützen, ein Werkzeugfach vor dem Motorschutz, Heizgriffe, eine 12V-Steckdose (beides über gesondertes Relais und zusätzliche Sicherung) und eine neue Halterung für die beiden CDI-Einheiten unterm Sitz, so dass diese nun nicht mehr von der Sitzbank erdrückt werden.
Diese neue Halterung ist übrigens ein unbedingtes muss für alle älteren Transalp-Modelle, da sonst mit der Zeit die Sitzbank auf die Stecker der CDI-Einheit drückt und schließlich zu deren Ausfall führt. Die neuen "Polster" bekommt man direkt bei Honda, da das Problem bekannt ist und somit ab Bj.96 die CDI-Einheiten flachgelegt wurden. Sollte es bei dem ein oder anderen schon zu spät sein, kann es auch helfen die Lötstellen des Steckers in der CDI-Einheit neu zu löten (auslöten und neu machen). Das soll in 98% aller Fälle helfen, da ich jedoch zu dem Zeitpunkt noch nicht so Löterfahren war, habe ich meine alte CDI wohl eher totgelötet. Macht nix, ist ja eh eine neue drin, da ich das Problem in einer Hondawerkstatt am Gardasee für teures Geld habe beheben lassen...
Ansonsten habe ich mich in letzter Zeit etwas um die Reparatur der Verkleidung der Transalp gekümmert und diese mit etwas Epoxitharz, Geduld und Spucke wieder fit gemacht, nachdem der Vorbesitzer hierzu teilweise nur Heiskleber benutzt hatte.
Für die Transalp war eigentlich noch ein neues Fahrwerk angedacht. Wilbers-Gabelfedern sind schon drin und ein neues Federbein sollte noch rein, aus finanziellen Gründen bin ich jedoch immernoch am hadern...
Die komplette Wartung des Mopeds wird wohl erst nach der Beendigung meiner Diplomarbeit stattfinden. Dabei wird sicherlich auch noch einiges anfallen (Benzinschläuche, und was sonst noch an Verschleißteilen da ist...)
Die Motorradhaftpflicht für Südamerika werden wir über Novak-Versicherungen abschließen. Weitere Alternativen haben wir bis jetzt auch nicht.
So das wars auch erstmal zur Transalp.