Mittwoch, 26. August 2009

Speicherbedarf?

An elektronischem Gerät haben wir mittlerweile auch fast alles zusammen.
Mitkommen werden die folgenden Sachen:
- 8 Stück 2GB-SD-Speicherkarten für den Camcorder
- Aiptek 6800miniDV- Camcorder
- xSportscam480-Helmkamera plus externes Mikro
- Panasonic FZ28 Fotokamera plus Akkus und 16GB-SD-Karte
- Seitec Festplattengehäuse bestückt mit einer 300GB-Festplatte (2,5")
- XDA terra inklusive 4GB-MicroSD-Karte
- Bluetooth GPS-Empfänger (NoName)
- Garmin Gecko GPS
- irgendein altes Triband-Mobiltelefon

Das Seitec gehäuse hat den Vorteil, dass man damit die Daten von den Speicherkarten direkt auf die Festplatte schreiben kann. Wir sind zur Speicherung also nicht mehr auf PCs angewiesen. Außerdem dient es auch als Cardreader und benötigt nicht unbedingt eine zusätzliche Stromversorgung.

Die Tracks unserer Reise werde ich bei EveryTrail veröffentlichen und dann auch hier in der Seitenleiste anzeigen lassen. Ein Beispieltrack ist ja schon hier zu finden.

Impfungen fast durch!

Heute morgen habe ich mir meine letzte Tollwutimpfung geben lassen. Damit fehlt mir ebenso wie Christina nur noch die Gelbfieberimpfung.
Der Termin für die Gelbfieberimpfung steht auch schon. Dabei werden wir uns dann auch noch mal zu Malaria beraten lassen.
Eigentlich wollten wir ja in Höhenlagen bleiben, wo wir uns nicht vor den Mücken in Acht nehmen müssen, das war aber unrealistisch. Also wahrscheinlich doch Prophylaxe...

Wie steht es mit der Alpi?!

Eigentlich lerne ich zwar gerade auf meine letzte Prüfung, doch ich nehme mir einfach jetzt mal eine kurze Auszeit und schreibe mal, was sich so in den letzten wochen getan hat und was noch getan werden muss.

Bei den Motorrädern hat sich schon einiges getan, aber leider noch nicht so viel, wie ich es mir gewünscht hätte. Irgendwie geht keine der Arbeiten ohne Probleme von der Hand. Trotzdem sind wir nun fast fertig.

Bei der Transalp ist mittlerweile ein neues Wilbers Federbein mit einer verstärkten Feder eingebaut. Das Federbein hat zusätzlich ein Ventil, so dass man es - sollte es auslaufen - selbst wieder befüllen und "aufpumpen" (14bar) kann. Deswegen habe ich mir auch gleich noch eine Dichtung dazu geben lassen, da diese dann ja wahrscheinlich defekt ist, sonst würde das Federbein aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auslaufen...
Da wir schon mal dabei waren haben wir der "Alpi" auch gleich neue Stahlflex-Bremsleitungen gegönnt und Verschleißteile wie die Kupplungslamellen und Federn, Bremsbeläge, Bremsflüssigkeit, Antriebskette, Kettenrad, Ritzel, Reifen, Schlauch und den Schleifschutz der Schwinge erneuert. Letzterer hätte wahrscheinlich auch die gesamte Tour durchgehalten, irgendwie sah er in unseren Augen recht verschlissen aus, weshalb wir einen neuen bestellt haben. Der neue sieht jedoch auch nicht so viel besser aus...
Bei der Gelegenheit haben wir dann auch gleich mal ein paar Speichen nachgezogen, alle Lager gefettet und teilweise etwas gereinigt. Das war auch dringend notwendig, denn die Lager waren alle ziemlich trocken.
Nebenbei habe ich dann noch einen besseren Motorschutz für die Alpi gebastelt. Das Rezept lautet wie folgt:
Man nehme einen orginal Kunststoff-Motorschutz und das mittlere Alublech eines Africa Twin Motorschutzes (da man nur eines der äußeren Bleche besitzt). Dann zersäge man den orginal Motorschutz in drei Teile, so dass man zwei Seitenteile für das Alublech hat und verschraube die Teile zu einem Motorschutz. Befestigt wird das Ganze zusätzlich mit Rohrhalterungen aus dem Baumarkt am Rahmen, da der Motorschutz größer und auch schwerer ist (schließlich soll ja auch noch ein Werkzeugrohr vorne dran).
Das Ergebnis ist zwar nichts für Ästeten, aber zweckdienlich, so dass auch wie auf viele andere Teile an den Motorrädern der Spruch passt: "Nicht schön, aber einzigartig!".
Das Werkzeugrohr wird morgen schließlich noch montiert und ist so weit schon vorbereitet.
Anfang der Woche wollten wir dann noch das Lenkkopflager fetten und einstellen. dabei stellten wir leider fest, dass es verrostet ist. Also haben wir auch hier nochmal nachgebessert und zwei neue eingebaut. Dabei mussten wir feststellen, dass es ziemlich schwierig ist die sch... Dinger ohne entsprechendes Werkzeug heraus zu klopfen. Es hat dann aber doch noch geklappt. Für das einschlagen der neuen Lagerschalen habe ich einfach die alten Lagerschalen und eine 32er-Nuss genommen. Das hat echt prima geklappt. Das untere Lager haben wir mit einem alten Staubsaugerrohr drauf geklopft. Passt, wackelt nicht und wenn es Luft hätte wäre das Staubsaugerrohr jetzt nicht kaputt...
Beim Ausbau der Gabel ist uns dann schließlich noch aufgefallen, dass die mittlerweile 20 Jahre alten Faltenbälge sich in Wohlgefallen auflösen. Heute nachmittag ist endlich der Ersatz von Polo gekommen, so dass morgen die Gabel morgen früh komplett montiert werden kann.
Abschließend habe ich jetzt endlich auch mal meine Aluboxen mit Haltern versehen und sie gleich an die Alpi angehängt und meinen selbst gebastelten, leicht vibrationsgedämpften Navi, bzw. Camcorder-Halter für die Montage etwas vorbereitet. Er wird im Übrigen an einem Alustab befestigt den ich mir zurecht gebogen habe und der an diesem komischen Geweih unter den Amaturen mit Schellen verzurrt ist. Ein spezielles Gimmick für die Helmkamera wurde ebensfalls angebaut, so dass meine Windschutzscheibe nun auch mit einem kleinen "Stativ" versehen ist.
Was noch bleibt an Aufgaben für die Alpi sind kleine Modifikationen und Reparaturen an den Verkleidungsteilen und die Erweiterung der Elektrik um ein fest installiertes Ladegerät für meinen Camcorder (der hat leider keine Strombuchse, sondern nur einen Akku) und eine weitere 12V-Steckdose. Ach und schließlich noch Halterungen an den Koffern für Benzinkanister, aber die Kanister sind leider noch nicht da.

Bilder? Jaja ich weiß. Das mit den Bildern und Videos hochladen klappt im Moment noch nicht so. Das liegt aber mehr an der fehlenden Zeit als an etwas anderem. Wenn die Alpi fertig ist gibt es welche! Versprochen! ..... Ja, wirklich!

Dienstag, 28. Juli 2009

Rodelvideo

So, jetzt endlich mal ein Video von der Rodelfahrt, dass man sich besser anschauen kann. Viel Spass!

Habe jetzt auch eine Aufnahme für die Kamera an meiner Frontscheibe bei der Transalp. Videos auf dem Motorrad kommen sicher auch noch.

Tollwutimpfung - Die Odyssee

Nochmal zu den Impfungen: Momentan ist es in Deutschland schwer bis unmöglich an den Tollwutimpfstoff Rabipur zu kommen. Wie wir mit einer kleinen Recherche herausgefunden haben, ist der Impfstoff momentan so knapp, dass nur noch für akute Fälle (nach Biss) oder beruflich notwendige Impfungen die Hersteller den Impfstoff liefern. Auch in Luxemburg, wo ich Twinrex (Hepatitis A+B) und Typhim (Typhus) gekauft habe, ist der Impfstoff nicht in der Apotheke erhältlich gewesen.

Da ich nicht vorhabe mich extra beißen zu lassen, haben wir uns weitererkundigt und heraus gefunden, dass in Frankreich (noch) Impfstoff zu bekommen ist. Der gängige Impfstoff in Frankreich heißt Rabique. Rabipur war zumindest in der einen Apotheke nicht bekannt. Eine deutsche Apotheke hätte uns jedoch beide Impfstoffe besorgen können. Voraussetzung wäre gewesen, dass auf dem Rezept "Import" mit vermerkt ist. Rabique hätte dann um die 60 Euronen pro Spritze gekostet und Rabipur stolze 100 Euronen. Deswegen sind wir lieber direkt vom Saarland nach Frankreich gefahren und ich habe mir vorher noch ein Rabique-Rezept vom Onkel Doktor geben lassen. Die erste Apotheke konnte uns leider nicht weiterhelfen, bei der zweiten hat es aber dann geklappt. Allerdings mussten sie natürlich den Impfstoff bestellen, so dass wir ihn erst morgen abholen können. Kostenpunkt: 120 Euro alle drei Spritzen zusammen.

Nebenbei: Rabique ist kein HDC-Impfstoff. Das bedeutet er wird nicht auf menschlichen Zellen gezüchtet, sondern auf Hühnerzellen. So oder so ähnlich jedenfalls ist er Hühnereiweisfrei. Was das genau für Auswirkungen hat? Keine Ahnung! Außerdem übernehme ich natürlich keine Garantie für diese Angaben ;)

Freitag, 24. Juli 2009

Vorbereitung auf Hochtouren...

Langsam wird es richtig ernst und uns bleiben noch circa 5 Wochen bis die Motorräder fertig verpackt in Kisten dastehen müssen.

Mittlerweile haben wir je ein PVC-Rohr vor den Motorschutz der Motorräder montiert. Die Rohre dienen als Werkzeugbox, sind Wasserdicht und mit einem Überdruckventil ausgestattet.
Außerdem haben wir nun die meisten Verschleißteile besorgt. Zusätzlich gab es noch Stahlflex-Bremsleitungen und einen Hepco & Becker Seitenträger für die Transalp. Letzterer war etwas günstiger als normal, da die Seitenteile verchromt und die Mittelstrebe schwarz ist.

Bei uns selbst geht die Vorbereitung auch weiter. Zum einen bin ich nun in den ADAC eingetreten, um etwas beim "Carnet de passage" zu sparen und zum anderen habe ich mich gegen die ein oder andere Krankheit impfen lassen. Insgesamt werden wir zum Antritt unserer Reise gegen die folgenden Erkrankungen geimpft sein:
- Gelbfieber (vorgeschrieben)
- Typhus
- Tollwut
- Hepatitis A
- Hepatitis B
- FSME
- Poliomyelitis
- Tetanus
- Diphterie
Das ist dann schon 'ne ganze Latte. Eventuell kommt auch noch eine Impfung gegen die Schweinegrippe hinzu. Dazu muss jedoch erstmal ein Impfstoff da sein. Dieser soll angeblich im September verfügbar sein. Naja mal schauen.

Was die Krankenversicherung angeht haben wir uns auch weiter kundig gemacht und uns relativ sicher für die Hanse Merkur Versicherung entschieden, die in der Zeitschrift Finanztest am besten abgeschnitten hat. Da wir beide vorher in einer privaten Krankenversicherung waren, werden wir eine Anwärtschaft abschließen, um uns die Möglichkeit offen zu halten wieder private versichert zu sein.
Bei der Motorradhaftpflicht bleibt es bei Novak Versicherungen. Momentan wird hier noch geklärt, ob es möglich ist unsere hiesige Haftpflicht ruhen zu lassen.

Von den benötigten Papieren fehlen uns ansonsten nur noch das "Carnet de passage". Internationaler Führerschein, Internationaler Fahrzeugschein, Reisepass und Ausweis alles mit entsprechender Gültigkeit sind also schon mal da.

Als nächstes werden wir den Hintransport in trockene Tücher bringen. Hinwärts werden wir - sollte nichts dazwischen kommen - mit Schenker verschicken.

Bei der Fotoausrüstung haben wir uns für die Panasonic FZ-28 entschieden und warten jetzt auf die Auftragsbestätigung. Außerdem werden wir einen GPS-Logger (i-Blue) mitnehmen, eine etwas größere Speicherkarte für die Kamera und eine Festplatte um alle Bilder und Videos zu speichern. Alles was wir dann unterwegs benötigen ist ein PC an den wir die diversen Geräte anschließen können.

Was die Routenplanung der Tour angeht, so geht es auch voran. Für Ecuador ist die Planung abgeschlossen. Insgesamt sind dort 15 Tage eingeplant. Von Guayaquil an die Küste, von dort nach Norden, nach Quito, an den Äquator und ab nach Süden in Richtung Peru.
Die Planung für Peru erledigt Christina im Moment.

Montag, 4. Mai 2009

Vorbereitung Transalp 1

Hallo nochmal,

nun will ich auch endlich mal etwas zum Vorschritt der Planungen für unsere Südamerikatour schreiben.
Natürlich gilt es vor solch einer Tour die Mopeds entsprechend vorzubereiten. Hierzu gehören für mich Alukoffer, da sie einigermaßen stabil (je nach Modell) und gut zu reparieren sind. Der Traum unter den Alukoffern wäre für mich ja die Tesch-Travel-Täsch gewesen, gefolgt von einer (sehr günstigen) Eigenkonstruktion auf Rang 2. Da erste aber mein Geldbudget und zweitere mein Zeitbudget gesprengt hätte, habe ich mich, ebenso wie Christina für die Daerrboxen entschieden (38l/42l). Ein Träger war schon an der Transalp verbaut und da er einigermaßen stabil aussieht bleibt er auch drann. Dabei handelt es sich um ein Modell von Givi ODER 5-Stars. Leider habe ich bislang keine Halterungen gefunden um meine Alukoffer daran fest zu machen, da auch die Universalanbaukits von Touratech nicht passen. Somit mus ich wohl selbst Entwurfstechnisch tätig werden und hoffen, dass ich jemanden finde, der mir das ganze dann umsetzen kann. Weitere Modifikationen an der Transalp waren bisher Handprotektoren von Acerbis, ein Motorsturzbügel (der alte hat nix getaugt), eine Spritzschürze um das Federbein vor Schlamm zu schützen, ein Werkzeugfach vor dem Motorschutz, Heizgriffe, eine 12V-Steckdose (beides über gesondertes Relais und zusätzliche Sicherung) und eine neue Halterung für die beiden CDI-Einheiten unterm Sitz, so dass diese nun nicht mehr von der Sitzbank erdrückt werden.
Diese neue Halterung ist übrigens ein unbedingtes muss für alle älteren Transalp-Modelle, da sonst mit der Zeit die Sitzbank auf die Stecker der CDI-Einheit drückt und schließlich zu deren Ausfall führt. Die neuen "Polster" bekommt man direkt bei Honda, da das Problem bekannt ist und somit ab Bj.96 die CDI-Einheiten flachgelegt wurden. Sollte es bei dem ein oder anderen schon zu spät sein, kann es auch helfen die Lötstellen des Steckers in der CDI-Einheit neu zu löten (auslöten und neu machen). Das soll in 98% aller Fälle helfen, da ich jedoch zu dem Zeitpunkt noch nicht so Löterfahren war, habe ich meine alte CDI wohl eher totgelötet. Macht nix, ist ja eh eine neue drin, da ich das Problem in einer Hondawerkstatt am Gardasee für teures Geld habe beheben lassen...
Ansonsten habe ich mich in letzter Zeit etwas um die Reparatur der Verkleidung der Transalp gekümmert und diese mit etwas Epoxitharz, Geduld und Spucke wieder fit gemacht, nachdem der Vorbesitzer hierzu teilweise nur Heiskleber benutzt hatte.
Für die Transalp war eigentlich noch ein neues Fahrwerk angedacht. Wilbers-Gabelfedern sind schon drin und ein neues Federbein sollte noch rein, aus finanziellen Gründen bin ich jedoch immernoch am hadern...
Die komplette Wartung des Mopeds wird wohl erst nach der Beendigung meiner Diplomarbeit stattfinden. Dabei wird sicherlich auch noch einiges anfallen (Benzinschläuche, und was sonst noch an Verschleißteilen da ist...)
Die Motorradhaftpflicht für Südamerika werden wir über Novak-Versicherungen abschließen. Weitere Alternativen haben wir bis jetzt auch nicht.
So das wars auch erstmal zur Transalp.